Saifnitz im Kanaltal
Žabnice
Saifnitz
Cjamparos
Pfarrkirche Hl. Ägidius
Die Pfarrkirche des Hl. Ägidius wurde von Otto von Bamberg, Bischof zwischen 1106 und 1139, gegründet. Sie war die erste Kirche im Tal und blieb dies auch drei Jahrhunderte lang. Sie war auch die Mutter aller anderen Pfarreien im Tal. Sie wurde 1471 wieder aufgebaut und geweiht.
Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1769 und hat eine Zwiebelhaube. Der dreischiffige Innenraum weist eine polygonale spätgotische Apsis mit Rippengewölbe auf. An der Decke befinden sich einige Gemälde aus dem 18. Jahrhundert sowie Fresken, die „Die Geißelung” und „Die Kreuzigung” darstellen. Außerdem gibt es eine Holzstatue des Heiligen Ägidius. Nach den Schäden durch das Erdbeben von 1976 wurde die alte Orgel der Kirche repariert und wieder in Betrieb genommen. Diese Pfarre war lange Zeit Sitz des Dekanats des Kanaltales, das erst später den Namen Dekanat Tarvis annahm.
In der Sonntagsmesse, die in italienischer Sprache gefeiert wird, sind einige Teile in slowenischer Sprache enthalten. In der Kirche ist noch immer der Kreuzweg mit Inschriften in slowenischer Sprache zu sehen.
Gottesdienstzeiten:
Montag: 18.00 Uhr
Donnerstag: 18.00 Uhr
Giovedì: 18.00 Uhr
Samstag: 18.00 Uhr
Sonntag: 10.00 Uhr
Feste und Feiertage
Hl. Ägidius (1. September)
Hl. Josef (18. März)

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Kirche Hl. Dorothea im Ortsteil Filja
Die kleine Kirche Santa Dorotea (im Ortsteil Filja, der zu Saifnitz gehört) steht auf einer kleinen Anhöhe und wurde zwischen Ende des 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Sie verfügt auch über einen überdachten Vorraum. Der interessanteste Teil der kleinen Kirche sind die Fresken in ihrem Inneren.
Sie sind faszinierend und besonders blutrünstig und erzählen schmerzhafte Ereignisse in einem eindeutig „überalpinen” Stil. Die Kirche wurde nach dem Erdbeben von 1976 restauriert. Der Bau ist im kärntnerischen Gotikstil gehalten.
Der Überlieferung zufolge stammen der Altar aus mehrfarbigem Marmor, der Tabernakel und die Überreste der alten Orgel aus der Wallfahrtskirche auf dem Monte Lussari. Die Decke des Kirchenschiffs ist mit einem Fresko aus dem 19. Jahrhundert verziert.
Orari messe:
–
Feste und Feiertage
Hl. Dorothea (6. Februar)

Wallfahrtskirche Maria Luschari
Die Wallfahrtskirche auf dem Monte Lussari wird auch „Heiligtum der drei Völker“ genannt, da sie ein Treffpunkt der Bevölkerungen aus Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien ist. Der Legende nach entstand das Heiligtum im Jahr 1360, ursprünglich als Kapelle (von dieser ist heute keine Spur mehr erhalten). Im Jahr 1600 wurden die Sakristei, der Glockenturm und die Seitenkapellen erbaut. In der Zwischenzeit war neben dem Gebäude bereits das kleine und charakteristische Dorf zur Beherbergung der Pilger entstanden. Nach einer wechselvollen Geschichte und der Zerstörung im Ersten Weltkrieg wurde das Heiligtum 1924 wiederaufgebaut und neu geweiht sowie nach dem Erdbeben von 1976 erneut restauriert. Von der alten Ausstattung ist nur das Bildnis der Madonna mit Kind erhalten geblieben. Die wundertätige Statue ist ein Werk der österreichischen Schule aus der Zeit der Gotik, die Fresken am Triumphbogen stammen von dem slowenischen Künstler Tone Kralj (1930).
manca traduzione lussari.eu













